Flash Crash am Kryptomarkt: Absturz von Bitcoin & Co. – Goldman Sachs und EU verfolgen neue Pläne

Flash Crash am Kryptomarkt: Absturz von Bitcoin & Co. – Goldman Sachs und EU verfolgen neue Pläne
Der Kryptomarkt ist sehr volatil, das ist wirklich nichts Neues und allgemein bekannt. Doch der jüngste Kurseinbruch bei den Kryptowährungen hat nicht wenige geschockt. Nach dem Aufschwung der vergangenen Tage kam nun ein plötzlicher Fall. Innerhalb von gerade einmal 10 Minuten hat Bitcoin 3% seiner Marktkapitalisierung verloren und Ethereum hat es gleich noch härter erwischt. In nur wenigen Stunden verlor der kleine Bruder des Bitcoins über 10%. An den Märkten wird diese Art von Absturz auch als „Flash Crash“ bezeichnet, denn die starken Kurseinbrüche betreffen gleich mehrere Kryptowährungen.  

Doch was könnte diesen krassen Kurseinbruch bei den Kryptowährungen ausgelöst haben?

Quelle: cryptowatch.de
Quelle: cryptowatch.de
  Fast am gesamten Kryptomarkt scheint jetzt ein anderer Wind zu wehen. Wodurch sich natürlich die Frage ergibt:“Was ist da eigentlich passiert?“. Diese Frage ist allerdings nicht so ganz einfach zu beantworten. Aktuell kursieren Gerüchte, dass die neueste Goldman Sachs-Entscheidung dahinterstecken könnte. Demnach soll das Unternehmen die Krypto-Handelspläne auf Eis gelegt haben. Im Wesentlichen agiert das Goldman Sachs-Unternehmen als Finanzdienstleister für Großunternehmen sowie institutionelle Investoren, die unter anderem auch Pläne für den Aufbau eines Krypto-Handelsschalters verfolgt haben. Jedoch wurde diese Planung nun zurückgestellt. Scheinbar verfolgt Goldman Sachs stattdessen neue Ziele und möchte sich mehr auf sogenannte Custody-Produkte für Kryptowährungen konzentrieren. Dies würde die Vermutung nahe legen, dass die Bank Kryptowährungen als Bestand hält, um möglicherweise auf Preisänderungen für große Fondskunden zu achten. Da die Goldman Sachs Group das erste Unternehmen war, welches an der Wall Street die angebotenen Bitcoin Futures von CME und Cboe freigegeben hatte, ging man bereits seit längerer Zeit davon aus, dass das hiesige Unternehmen in diesem Jahr mit dem physischen Bitcoin-Handel an den Start gehen würde. Laut einem Bericht des US-Newsportals Business Insider – ist bisher zwar noch keine offizielle Stellungnahme erfolgt, aber die vorerst zurückgestellten Pläne sind demnach nicht ganz und gar vom Tisch. Jedoch sei es für eine regulierte Bank derzeit noch zu instabil und ungewiss, um mit dem Handel von Kryptowährungen zu beginnen. Dies erfordere noch deutlich mehr Voraussetzungen.

Ein weiterer Faktor für den Absturz am Kryptomarkt könnte von Seiten der EU mitverantwortlich sein:

Diesbezüglich sorgte eine Meldung von Reuters gleich für die nächste Hiobsbotschaft, darin wurde unter anderem verkündet:
„… die Regulierung von Krypto-Tauschbörsen auf EU-Ebene und klarere Regeln für “Initial Coin Offerings” (ICOs), um Risiken zu kontrollieren und das Potenzial der Industrie und der ihr zugrunde liegenden Blockchain-Technologie zu nutzen.“
…, somit wächst also auch der Druck hinsichtlich der Regulierung des Kryptomarktes weiter. Daher könnte diese Reuters-Meldung ebenso ein Grund für den Kurseinbruch sein. Dieser Crash am Kryptomarkt könnte jedoch auch viele neue private Anleger und Investoren anlocken. Fakt ist, der Bitcoin musste schon gegen so manche Widrigkeiten bestehen und hat sich immer wieder recht stark zurückgekämpft. Es bleibt abzuwarten, wie der Kryptomarkt sich im Zuge dessen weiterentwickeln wird, doch für Anleger heißt es: „In jedem Fall Ruhe bewahren!“ und nicht gleich panisch zu verkaufen.

Jetzt Kryptowährungen kaufen & verkaufen

Die unkomplizierte Art Bitcoin, Ether & Co. schnell, sicher und einfach kaufen sowie verkaufen zu können.
Ideal für Anfänger aus dem deutschsprachigen Bereich!*